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Blankeneser Heimat Club BHC.


Gründung. Am 17. September 2007 traf sich eine Gruppe von Blankenese-Liebhabern im ehemaligen Restaurant 'Am Leuchtturm' am Strandweg. Schon vorher gab es lose Sitzungen im 'Wassergarten' von Iris und Thomas am Strandweg. Eigentlich gab es das Treffen zuerst nur, um an einem Projekt zu stricken, dem möglichst nah dem Original gehaltenen Nachdruck einer Werbebroschüre über das Dörfchen, die sich im Archiv von Hans Bunge befand. So sollten auch andere Menschen die Möglichkeit bekommen, dieses Juwel nicht nur sehen zu können, sondern auch gegen einen Kostenbeitrag auch zu erwerben. Bild unten: Mit dabei nicht nur der Initiativgeber Bunge (2. von links), sondern auch Iris Neumann-Wenzel (rechts), Hans-Walter Kröger (links), Bernd Schmelzer und Thomas G. Mueller.





Ohne Vorstand und Regularien. Schon bald fand der Treffpunkt an jedem ersten Mittwoch im Monat (19:00) großen Zuspruch, wo alte Blankenese-Ansichten, historische Filme und weiteres 'Herzblut-Zeug' zu dem berühmten Friesendorf, von den Dockenhudenern seinerzeit auch 'Fietentown' (seit 1919 sind auch sie Blankeneser) genannt, gezeigt wurden. Die Idee war es stets, aus dem BHC keinen klassischen Verein werden zu lassen, um verkrustete Strukturen außen vor lassen zu können und diese engagierte Truppe stets lebendig und flexibel zu halten. Einig im Herzblut zu Blankenese in Holstein gibt es weiterhin keinen Vorsitzenden und Verantwortlichen, sondern nur Ansprechpartner und Impulsgeber. Das hat sich bis heute gehalten, so dass aus der anfänglichen Idee eines Wintertreffs eine regelmäßige Ganzjahresveranstaltung wurde, die sich inzwischen auf dem Seglerponton des BSC im Vorstandszimmer sehr wohl fühlt, wenn man sich auch schon mal nach dem Gründungszimmer in 'Am Leuchtturm' sehnt. Das wurde aber im Dezember 2016 auf Nimmerwiedersehen aus dem Gebäude gerissen und auf einen Baucontainer verbracht.





Die Ziele. Der BHC kümmert sich um Historie, Erhaltung und Verschönerung dieses kleinen Doppeldörfchens. Wir wollen dem Erhalt ortsbildprägender Merkmale und der Pflege lokaler Eigenarten dienen. Der BHC ist konfessionslos, überparteilich und nicht gewinnorientiert. Dies ist auch kein Treffpunkt für Geschäftsanbahnungen wie manch ein Golfclub.





Jeder macht mit und unterstützt auf seine Weise. Wenn es möglich erscheint, gibt es an jedem ersten Mittwoch Schwerpunktthemen, zu denen man sich Vortragende (wie hier Wolfgang Vacano vom Altonaer Stadtarchiv, der uns ansteckte, auch ein Stadtteilarchiv in Blankenese anzulegen) einlädt. Dazu kamen bisher immer wieder mal auch private Zeitdokumente, die nie zuvor zu sehen waren. Ob nun eine intensive innere Besichtigung des unteren Richtfeuers, der einmalige Sautter-Film aus den 1930ern, ein Bootsbau-Vortrag von Thomas Wenzel oder die Einführung in den Teehandel von Robert Scheibler: Irgendwie scheint jeder Aspekt hanseatischen Handelns den BHC-Teilnehmern überaus wichtig, die Traditionen zu bewahren, ohne aber altbacken oder gar besserwisserisch zu werden. Dazu gehört natürlich das traditionelle Stintessen im April und die Entenkreuzfahrt im September sowie viele andere Ausflüge. Der aktive BHC-Geist herrscht vor, denn irgendwie hat es sich eingebürgert, dass jeder Teilnehmer mal etwas zeigt oder erzählt. So versuchen wir, reine 'Konsumenten', die nur ein wenig per Fernbedienung 'bespaßt' werden wollen, außen vorzuhalten, damit keine Langeweile ausstrahlen können.





Der BHC setzte sich für die Renovierung des historischen Gitters unterhalb Baurs Park ein (das der Bildhauer W(R)inck 1834 schuf und wohl in der Carlshütte zu Büdelsdorf gegossen wurde) ein und erreichte eine Restaurierung. Bei der Wiederherstellung der 'Lästerbank' auf dem Bulln-Aufgang konnten wir mit dem Wunsch nach Original-Herstellung nicht so erfolgreich sein, nur, dass die Bänke umgedreht wurden. Weil die Strandaufspülung am hinteren Strandweg so begeistert aufgenommen wurde, wünschen sich BHC-Teilnehmer mit dem Richtfeuer-Abbau eine Renaturierung zwischen Bulln und hinterem Strandweg, denn so würde der Sand nicht immer höher aufgeschoben wie bei Nummer 82 (wo es bald einen Meter höher ist als der Strandweg. Das obere Richtfeuer in Baurs Park sollte als begehbarer Stahlkopf als Denkmal bestehen bleiben. Es herrscht der Geist beim Blankeneser Heimatclub BHC, auch selbst Hand anzulegen und ggf. auch mal Spenden zu sammeln, um die anvisierten Ziele zu erreichen. BHC-MItglieder reden auch bei der Umgestaltung des Blankeneser Lornsenplatzes mit und äußern Ihre Meinung. Zusammen mit anderen Gruppierungen ist der BHC ein Teil des lebendigen Doppeldorfes Blankenese-Dockenhuden zwischen Holstein und Hamburg.





Bootsbaumeister Thomas über die Konstruktion der Pfahlewer.





Die Flagge. An einem BHC-Abend im ehemaligen Restaurant 'Am Leuchtturm' spendierte Christian Körner eine Blankenese-Flagge, die mit Unterschriften versehen wurde. Leider tauchte sie danach nicht mehr auf, schade. Ehrlicher Finder gesucht!





JFS-Tee-Vortrag bei Robert Scheibler 2010.





Stint-Kreuzfahrt. Mit dem Beginn der Singerei 2010 kam Vater Günter Muellers altes Hess-Akkordeon nochmal im Einsatz (Musikanten: Hans Bunge und Rolf 'Robbe' Peters).





Speicherstadt-Ausflug von Strucki organisiert 2010.





Stintkönig-Ordenvergabe beim Oktoberfest 2010. Im nächsten Jahr wurde der Zinnteller mit einem Augenzwinkern zum Wanderpokal.





BHC auf Fortbildung im Archiv vom Altonaer Museum.





BHC in kleiner Runde beim Studieren historischer Karten.





Die Querungen der Cimbrischen Halbinsel. Wir hatten uns dem Projekt 'Transit der Cimbrischen Halbinsel' verschrieben und waren bereits auf der vierten Tour einer historischen Erforschung. Nach den Wikingern bei Haithabu, der Stecknitzfahrt zwischen Lauenburg und Lübeck und dem Alster-Beste-Kanal war der östliche Eiderkanal (Bild oben an einer historischen Schleuse) als ehemalige Landesgrenze dran. Dann kam der NOK. Unten das Denkmal des Namensgebers unseres zentralen Platzes (der als Marktplatz genutzt wird und 'Blankeneser Lornsenplatz' genannt wird) in Rendsburg, wo sich Obereider und Untereider teilen.





Blankenese-Suche in Schleswig und Holstein. Unten die BHC-Kerntruppe auf der Jagd nach dem zweiten Blankenese.





Die Entenkreuzfahrten. Seit 2011 gibt es auch eine jährliche Kreuzfahrt nach Entenhausen-Cranz, die am letzten Freitag des Sommerfahrplans der Este-Fähre fortgesetzt wird. Wir starten allerspätestens um 16:15 auf dem Bulln. Der große Sinn: Fröhliches Beisammensein bei Gesang, Ente (keine Pflicht, je nach Geschmack!) und geistigen Getränken. Dazu die Wahl zum Entenkönig/in. Unten sehen Sie den von Hans Bunge kreierten Entenpokal, der das lockere Denken des 'Nicht-Vereins' BHC widerspiegelt. Seit 2016 werden König/in nach ihrer BHC-Aktivität gewählt. Um 20:20 legen wir traditonell wieder (mit der saisonal allerletzten Fährverbindung zu dieser Zeit) am Bulln an, und manchmal geht es (je nach Wasserstand) auch mit dem 150er-Bus über Finkenwerder zurück nach Blankenese. Hauptsache, das Kreuzfahrtschiff Altona (manchmal als Ersatz die Finkenwerder) steht dort bereit. Gutgelaunte, sangesfreudige und aktive Gäste sind herzlich willkommen, einfach eine Mail an krumdal.de schicken ...





DIE ENTENKÖNIGE des BHC: 2013 Dietmar Müller-Dunkmann, 2014 Bernd Singelmann, 2015 (als erstem Paar) Marion und Wolfo Katiofsky und 2016 Thomas G. Mueller. Die nächste Entenkreuzfahrt findet am 22.9. 2017 statt





Die Stintkreuzfahrten. Seit 2009 gibt es eine Kreuzfahrt nach Stinthausen-Cranz, die jährlich am ersten Freitag des Sommerfahrplans der Este-Fähre fortgesetzt wird. Wir starten allerspätestens um 16:15 auf dem Bulln. Der große Sinn: Fröhliches Beisammensein bei Gesang, Stint (nicht Pflicht!) und geistigen Getränken. Dazu die Wahl zum Stintkönig/in. Um 20:20 legen wir traditonell wieder (mit der saisonal allerletzten Fährverbindung zu dieser Zeit) am Bulln an, und machmal geht es (je nach Wasserstand) auch mit dem Bus 150 über Finkenwerder zurück nach Blankenese. Hauptsache, das Kreuzfahrtschiff Altona steht dort für uns bereit. Fröhliche, sangesfreudige wie aktive Gäste herzlich willkommen, einfach eine Mail an krumdal.de schicken ...





DIE STINTKÖNIGE des BHC. Woanders gibt es Königsteller beim Schützenfest, beim Blankeneser Heimatclub seit der ersten Stintkreuzfahrt 2009 den von Hans Bunge kreierten Stintkönigsteller, der als Wanderpokal funktioniert. Drumherum sind die Namen eingraviert. Die bisherigen 'Hoheiten', die sich damit hervorgetan haben: Christian Körner (2009), Steffen Strohdach (2010), Ela Gehrmann (2011 und 2012), 2013 Sven 'Nelson' Nielsen, 2014 Rolf 'Robbe' Peters, 2015 Michael Ramm, 2016 Fátima Philippi-Scheibler und 2017 Norbert Bielenberg. Die nächste Stintkreuzfahrt findet am 6.4. 2018 statt (zur Anmeldung hier klicken)



Seit 2011 auch Bücher: Im Rahmen des BHC entstanden auch die Buchreihe EDITION 1301 und andere regionale Fachbücher.



Kultur in Holstein 2013. In 2013 ging es bei der kulturhistorischen Initiative des BHC um den Limes Saxoniae, der in vier Touren erforscht wurde.





igs-Gesang 2013. Am 12. Juni trat die zehnköpfige BHC-Gesangstruppe mit tenörlicher Unterstützung von Helmut W. Raabe und Kapellmeister Hans Bunge auf der igs 2013 in Wilhelmsburg auf. Der Liedermacher Jochen Wiegand hatte uns eingeladen, sein Projekt 'Singen Sie hamburgisch!' zu unterstützen.



Die Klöster 2014. Nun ging es bei der kulturhistorischen Initiative des BHC um die Klöster Holsteins und Niedersachsens, beginnend mit Ueters End, dann Schleswig, Preetz, Lüne und schließlich Wienhausen.



Sonnenwend-Essen: Leider wurden die letzten Essen zu den Sonnenwendfeiern bei Nelson derartig voll, dass sich selbst für die Angemeldeten kaum noch Platz fand, weil dieser schon von den Unangemeldeten besetzt war. Daher bitte zur Sonnenwendfeier nur noch bei Thomas anmelden und nicht bei Nelson. Auch ein spontanes Kommen ist (im Gegensatz zu den Kreuzfahrten) bei der Wintersonnenwende nur schwer organisierbar. www.krumdal.de-Redaktion (Festnetz 040-860400 oder mobil 0170-2313304).



Wasser 2015/16: Am 14. Januar begann unser kulturhistorisches 2015er-BHC-Thema 'Wasser rauf und runter'. Mittlerweile schauten wir Wasserwerke und Kläranlagen an.



Auf der Suche nach dem Nesselblatt 2016: Wir suchten im Hamburg-Museum und an der Trostbrücke, in Wedel und an der Hatzburg, in Pinneberg, in Bückeburg, Stadthagen und bei Rinteln. Es kamen wirklich einzigartige Entdeckungen dabei heraus.



Erstes Blankeneser Boßeln: Ab 13:00 ging es Anfang Januar von der 'Lästerallee' am Bulln bei minus sechs Grad (gefühlte 12 Grad) Richtung Westen und hinauf zu Fred zum Grünkohlessen. Auch hier: Anmeldung erforderlich. Zur Boßel-Königin 2016 wurde Dr. Daniela Berghaus. Das Boßeln 2017 fand bereits am 29.12.16 statt. Diesmal ergab der Wettkampf gleich zwei Könige: Dr. Tilmann Döhrken für das erste Halbjahr und Christian Körner für den zweiten Teil. Wieder wurde an Struckis Kamin wieder kräftig gesungen, vielen Dank.





Der BHC lebt das Thema Blankenese: Stintkönig 2014 Rolf 'Robbe' Peters.



Neue Doppeleiche: Nachdem 2015 die Doppeleiche auf dem Blankeneser Lornsenplatz einfach halbiert (unbemerkt in den Sommerferien) wurde, setzt sich der Blankeneser Heimatclub dafür ein, dass eine neue Doppeleiche gepflanzt wird und sammelt dafür Sponsorengelder.



Die BHC-Termine:

22. September 2017: Entenkreuzfahrt 16:15, Bulln

6. April 2018: Stintkreuzfahrt 16:15, Bulln








Kontakt zum BHC über die www.krumdal.de-Redaktion (Festnetz 040-860400 oder mobil 0170-2313304, Thomas G. Mueller).




Ob 'HH' am Blankeneser Auto eigentlich 'Halber Holsteiner' heißt? ;-)




BHC: Wir sind am Strand ...





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